RvC in Meerane – 6:5 Auswärtssieg

Mit großer Zuversicht aber viel Spannung reiste ein starker RvC Kader mit der Bahn nach Meerane. Nach Umstieg am längsten Bahnsteig Deutschland kam das Team knapp 2 Stunden vor Anpfiff in der Hockeyhalle an.

Vor dem Anpfiff füllte sich die Halle und die positive Anspannung nahm zu. Real begann sehr konzentriert und diszipliniert. Mit einer aggressiven Verteidigung könnten die ersten Fünf Meerane überraschen und zu Fehlern zwingen. Diese würden eiskalt von Fabi und Alex ausgenutzt. Als dann Alex auch die erste Ecke überlegt einschweißte, lag der RvC nach 8 Minuten 3:0 vorne. Dann wachte Meeran auf und unterband zunehmend den RvC Spielaufbau. Meerane kam dann auf 2:3 heran. Mit diesem knappen Spielstand ging es dann in die Pause.

Nach der Halbzeit stellte der RvC dank der Taktikfüchse Martin und Fabi um. Damit konnte der RvC gut starten und einen einen Linksangriff über Sau-Starkes-Rückhandbrett-Frieder und Turbo-Schacke von Frieder selbst zum 4:2 abschließen. Danach verpasste es der RvC, das Spiel konzentriert zu Ende zu bringen. Aber es waren auch die kampfstarken Meeraner, die angetrieben von ihrem stark aufspielenden Kapitän nun den Druck erhöhten und auch den Ausgleich erzielten. Der RvC ließ den Kopf nicht hängen, auch weil in dieser Phase Moritz viele gute Szenen hatte und Real vor Schlimmerem bewahrte. Trotzdem konnte Meerane sogar ca 7 Minuten vor dem Ende die Führung erzielte. Aber es war der Capitano, der mit dem Mittelanspiel per Solo die Ecke zog. Diese wurde mit dem Körper abgewehrt. Den fälligen 7m verwandelte Fabi sicher zum 5:5. Nun war es eine Topspiel würdige Crunchtime. Glanzparade Moritz. Leichtes Foul von Rami an der Mittellinie. Pfiff. Gelb. Nun waren es die Fantastic-Four mit dem Abwehrrecken Consti, Frieder, Fabi und Alex die eine sichere Box spielten und auch mit einem Konter eine Ecke zogen. Mister Ice-Nice Schäffer flach durch die Beine. Kämpferischer Jubel von allen. Doch das Spiel war nicht vorbei. Aber die Fantastic Four waren auch gegen 6 fantastisch und ließen nichts anbrennen.

Mit dem Anpfiff machte sich Erleichterung breit und es ging mit Bierkiste im Zug nach Hause. Beim nächsten Doppel-Wochenende muss der RvC zeigen, dass man zu recht da oben steht.