RvC-CFL oder Aufwachen auf dem Hockeyplatz

Sonntag morgens neun Uhr dreißig ist eine Zeit wegen der vor mehreren tausend Jahren das sonntägliche Arbeitsverbot aufgestellt wurde, auf dass sie nie jemand erleben müsse.
Nicht nur deshalb stellten sich bei den meisten der königlichen Weißen sämtliche Nackenhaare auf als sie von der Spielansetzung gegen CFL zu eben jener grausamen Stunde hörten. Aber der unstillbare Erfolgsdurst trieb dann doch eine mehr oder minder gut ausgeruhte Gruppe Realisten in die tiefen Weiten der Gropiusstadt. Gefühlte 30 Sekunden nach eintreffen in der Halle, es waren aber wohl doch knapp 45, ertönte dann auch schon der gellende Pfiff und schlagartig schreckte auch der Letzte aus seinen Träumen hoch.

Wider Erwartens kam das Kreuzbergerstarensemble sehr gut ins Spiel und nur durch Bruder Ethanols Nachwirkungen oder Gevatter Sandmanns Streu ist erklärlich warum es nach 5 Minuten nicht 3:0 stand sondern der Pfosten weitere Dellen hatte. Nach alter Regel wurde dies natürlich sofort gestraft und schnell konnten die Mannen in Rot mit zwei Toren davoneilen.
Daraufhin entwickelte sich ein, sicherlich nicht technisch perfektes, aber doch abwechselungsreiches Spiel und zur Halbzeit stand es 4:3 aus Sicht der Kreuzberger.
Die Hälfte des Jogi/Klinsi- Erfolgsduos, die nicht das nächste Trainingslager im Kurhotel Fleesensee, vorbereitete, hatte während der ersten Halbzeit die Spielweise des weißen Haufens analysiert und war zu dem Ergebnis gekommen: Eine Taktik muss her. Schnell wurden die wissbegierigen Schützlinge eingewiesen und nach einigen Diskussionen wusste Jeder was zu tun war.
Nachdem Till Knipper noch schnell vom Schiri mitgeteilt bekam das dieser beide Augen habe zudrücken müssen um ihn ohne Strafgebühr von 10€ für die rebellische Auslegung des Realtrikots auf den Platz zu lassen, ging es auch schon wieder los.
Allerdings konnte die neue Marschrichtung nicht direkt von Begin an umgesetzt werden. Kurz nach Wiederanpfiff stand es auch schon wieder 4:5. Was Fabi Wichers, Ex-Trainer im ersten von hoffentlich vielen Abschiedsspielen, dazu nutzte seine Wut nach einer, zugegeben, Fehlentscheidung auf den sonst sehr sicheren Schiedsrichter zu fokussieren und sich die obligatorische und doch so ungeliebte Gelbe Karte abzuholen. Von der Strafbank konnte er

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allerdings sehen wie dies zu einer Trotzreaktion führte und das Spiel trotz Unterzahl zusehens besser wurde.
Nach abgesessener Strafe konnte eben jener Fabi die Mannschaft dann zu ein paar Minuten Reanimation des Weißen Ballets führen. Völlig überforderte CFLer mussten in dieser Phase erkennen wozu die Weiße Bestie fähig sein kann. flüssige Kombinationen bis durch die Hosenträger des gegnerischen Schlussmanns wurden von den Torhungrigen Stürmern Alex „Schneeball-Ecke“ Gärtner, Moritz Kauth und Felix Demme wieder und wieder in den Maschen des Tornetzes versenkt. So stand es mit 10 auf dem Tacho verbliebenen Minuten auf einmal 8:5.
Wer jetzt gedacht hatte die Routine der zusammengeschweißten Truppe würde das Spiel bestimmen hatte sich mächtig getäuscht und so war es schlussendlich wieder einmal good old Basti Bechtloff der sich gegen die, von Real immer wieder hervorragend in Szene gesetzten, roten Horden stemmte um den Sieg in den letzten Minuten festzuhalten. 8:7, „…deutlich gewinnen ist auch langweilig…“ hörte man nachher den Trainer sich rechtfertigen.

Trotz vieler individueller Fehler eines jeden Spielers, definitiv noch nicht abgestimmter Laufwege und „aus der Hüfte Taktik“ kann man auf Seiten von RvC resümieren dass gegenüber dem Training eine deutliche Steigerung zu erkennen war und das Potential der Mannschaft bei Zeiten deutlich aufblitzte.

Fürs nächste mal:
1. Eckenvarianten werden nur durchgeführt wenn mindestens 2 Spieler wissen was zu tun ist.
2. Einlaufen und Warmspielen ist trotzdem vorteilhaft.
3. Till bringt ab jetzt zu jedem Spiel 10€ Strafgebühr für sein fehlendes Trikot mit.